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Projekt "Giraffenträume"

Die Marienkäfer finden eine kleine Giraffe

17.4.2018

So was! Als die Marienkäfer heute Nachmittag vom Spielen reinkamen, fanden sie in der Garderobe ein kleines, flauschiges Etwas mit braunen Flecken, das sich in Ibragims Jacke versteckte.

Was war das denn? Etwa eine Kuh? Aber seit wann haben Kühe ein gelbes Fell? Als die Marienkäfer genauer hinsahen, stellten sie fest, dass sie eine Giraffe gefunden hatten! Und zwar eine ganz junge, eine Babygiraffe. Wie kam die denn hierher?

Weil die kleine Giraffe so verloren aussah, beschlossen die Marienkäfer, sie mit in ihren Gruppenraum zu nehmen. Um sie nicht zu erschrecken, sprachen alle ganz leise.

Die kleine Giraffe war traurig. Das erkannten die Marienkäfer daran, dass sie den Kopf hängen ließ. Und sie hieß Frieda, erfuhren sie. Ansonsten sagte sie nicht viel, sondern versteckte sich in Frau Brandts Armen. Bestimmt hatte sie Angst. Das konnten die Marienkäfer aber nur zu gut verstehen, denn sie war ja ganz allein.

"Wo ist denn wohl ihre Mama?", fragte Neele. Ja, das war eine gute Frage - wo war die Giraffenmama?

Die Marienkäfer beschlossen, Frieda nicht im Stich zu lassen. Um sie zu trösten, sangen sie ein Lied für sie. Und tatsächlich, da guckte Frieda schon etwas weniger ängstlich und traurig. Um ihr noch mehr Angst zu nehmen, reichten ihr alle Marienkäfer freundlich die Hand und spielten ein Spiel für sie.

Da guckte Frieda noch weniger ängstlich und traurig.

"Vielleicht hat sie ja Durst", überlegte Abdul-Malik und holte ihr aus der Küche ein Glas Wasser. Und tatsächlich, Frieda trank das Glas fast leer.

Die Marienkäfer sangen noch ein Lied für sie, und weil Frieda so müde aussah, beschlossen sie, ihr in ihrem Gruppenraum ein Bett zu richten. Flugs suchten sie Decken zusammen und betteten Frieda auf dem Schrank. Damit sie keine Langeweile hatte, legten sie ihr ein Bilderbuch neben das Bett. Und damit sie sich nicht einsam fühlte, gaben sie ihr noch einen roten Teddy in den Arm.

Aber dann hatte Abdul-Malik eine ganz tolle Idee: Könnte Frieda nicht für die Nacht mit zu ihm nach Hause kommen? Sie dürfte in seinem Bett schlafen, und er würde sich um sie kümmern.

Als Frieda das hörte, freute sie sich, und so nahm Abdul-Malik sie vorsichtig in den Arm und nahm sie mit sich.



Infos zu unserem Projekt "Giraffenträume" finden Sie hier:



(Fotos: Rainer Bublitz)

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